Isometrie

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Isometrie

War die Axonometrie eine Projektion, um in etwas hinzuschauen, empfiehlt sich die Darstellung einer isometrischen Projektion mehr, um ein Objekt anzuschauen.

Die drei Achsen der isometrischen Projektion sind: eine senkrechte Achse und zwei im 30° Winkel zur Waagerechten abgehende Tiefenachsen. Als Zeichenvorschrift bei der isometrischen Projektion für die Längen von Strecken gilt: Alle Strecken, die zu einer der drei Achsen parallel laufen, werden ohne irgendeine perspektivische Verkürzung gezeichnet. Alle Flächen erscheinen gleich gross und geben ein anschauliches Bild von allen Einsichten.

Praxis: Konstruktion eines Würfels der Kantenlänge 3 mit Hilfe der isometrischen Projektion

  1. Schaffen sie sich eine leere Zeichenfläche und laden sie die Vorlage BEGINN.CDT. Zeichnen Sie eine 3 Einheiten lange senkrechte Linie. Diese Linie bildet die Vorderkante des Würfels.
  2. Jetzt brauchen Sie noch zwei Linien für die beiden anderen Konstruktionsachsen. Diese beiden Linien haben einen radialen Abstand von 30° zur Waagerechten. Entweder achten Sie beim Zeichnen dieser Linie auf den Abweichungswinkel aus der Waagerechten in der Statuszeile oder sie setzen in den allgemeinen Einstellungen <Strg>+<J> den Winkelschritt auf 30°. Mit aktivierter <Strg>-Taste ist es jetzt ein leichtes die gewünschten Linien zu zeichnen.

Bild 2.20: Isometrische Darstellung eines Würfels mit anderen Werkstücken

Wie sie in der Abbildung am Schriftzug sehen können, gibt es bei der isometrischen Projektion auch Linien, die nicht parallel zu den Achsen verlaufen. Das Kennzeichen vieler Gegenstände oder technische Zeichnungen von Räumen besteht oft darin, dass die Begrenzungslinien parallel zu den Darstellungsachsen verlaufen. Dennoch sind nicht alle Gegenstände und Objekt nur durch Geraden und Strecken begrenzt. Es gibt auch Bereiche, die durch Kurven dargestellt werden.

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