ComputerArbeit

SHAR-BOOK          © Hans Jörgen Wevers

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Auch wenn der Computer vieles ermöglicht, zu dem sonst langes, zeichnerisches Training notwendig ist, so ist der Computer letztlich nur ein Handwerkszeug. Die kreative Handhabung des Computers können sie nur über Übung lernen. Auch bei der computergestützten Arbeit kommen die kleinen Kniffe der Erfahrung zum Tragen.

Sie sparen mit dem Computer scheinbar viel Zeit gegenüber den herkömmlichen Zeichenmethoden. Es ist aber ein Trugschluss zu glauben, sie bräuchten keine Fertigkeiten, alles würde letztlich vom Programm erledigt. Damit will ich Ihnen nicht die Freude am computerunterstützten Gestalten nehmen. Ich will sie mehr darauf aufmerksam machen, dass auch bei dieser Arbeit auf Anhieb nicht immer alles so klappt, wie sie sich das wünschen. Zum Lernen gehören Fehler, Irrtümer, Irrwege.

Oft ist es so, dass wir glauben, es geht überhaupt nicht weiter. Immer wieder machen wir dieselben Fehler, es dauert alles länger, als eingeplant. Es scheint nicht voran zu gehen. Der Computer ist unerbittlich. Er reagiert nur bei 100% richtiger Angabe. Erst wenn sie den Computerbefehl wirklich ganz beherrschen, geht es weiter. Daran müssen sie sich bei der Arbeit mit dem Computer gewöhnen. Für viele Menschen ist das sehr frustrierend. Sie dürfen in Ihrem Arbeitsalltag nicht zugeben, dass sie die Arbeit noch nicht beherrschen, dass Sie unsicher sind. Oft bleibt nur die einzige Ausweichmöglichkeit, die Arbeit mit dem Computer ganz zu verweigern, bis hin krank zu werden.

Die Arbeit mit dem Computer, das Lernen neuer Arbeitstechniken, das Erlernen neuer Programme, permanenter Updates bringt uns immer wieder in anstrengende Lernsituationen. Wir bemühen uns Neues zu lernen, und es geht scheinbar doch nicht so reibungslos, wie wir es uns wünschen.

Das liegt daran, dass der Lernzuwachs bei uns Menschen nicht kontinuierlich verläuft. Nach anfänglichen großen Lernerfolgen wird der Lernzuwachs eher weniger. Er kann eine Zeitlang stagnieren. In diesem Zustand befinden wir uns auf einem so genannten Lernplateau. Für uns ist dieser Zustand sehr unangenehm, weil wir in dieser Zeit beginnen, an unseren Qualitäten und Fähigkeiten zu zweifeln. Es geht irgendwie trotz aller Bemühungen scheinbar nicht weiter. An dieser Stelle ist es wichtig nicht aufzuhören, sondern weiter zu üben. Es wird zu einem Lernsprung kommen, in kurzer Zeit beherrschen sie plötzlich, wofür sie solange geübt haben. Es bleibt Ihnen dann fast ein Rätsel, warum Sie solange für das Erlernen gebraucht haben. Leider können sie sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen, denn Fähigkeiten, die sie nicht trainieren, wiederholen, einüben, verblassen wieder und verlieren sich nach einiger Zeit.

    Hinweis: Lassen Sie sich nicht einreden "Lernen macht nur Spass", "Lernen bedeutet nur angenehme Lust". Das stimmt überhaupt nicht. Lernen ist auch sehr anstrengend. sie müssen ihr Gehirn genauso trainieren, wie Ihre Muskeln. Und wenn Sie nach einiger Zeit sich körperlich anstrengen, kommt es zu Muskelkater. Ähnliche Erfahrungen können sie auch machen, wenn Sie wieder viel Lernen. Es kommt dann auch zu einem "Muskelkater der Gedanken".

    Also, hören sie hier nicht auf, sondern trainieren Sie weiter.

Als Anwendung des exakten Zeichnens haben sie die Axonometrie, die Kavalierpersktive und die Isometrie kennen gelernt. Wenn sie besonders die Vorderansicht eines Objektes betonen möchten, empfiehlt sich die Dimetrie.

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